Sicher - es gibt sowieso schon sehr viele Bücher und leider insgesamt immer weniger Leute, die überhaupt noch dergleichen lesen.

Vorurteile gegen "Entenliteratur" gibt es bestimmt auch genug.

Nachdem aber ein Umzugshelfer mir gegenüber die These verteidigte, dass Tiere keine Seele hätten und ein persönliches Erlebnis mir die Bedeutung meiner Laufenten vor Augen führte, kamen die Worte wie von selbst aus den Tasten. Per E-Mail erreichten sie die erste, kritische Leserin. Sie und andere Bücherwürmer ermutigten mich zur Veröffentlichung dieser ungewöhnlichen und wahren Geschichte. Sie entstand aus Liebe zu den Tieren und Spaß an Wörtern und wurde zu einem unterhaltsamen und informativem Buch für alle Menschen mit Hirn und Humor.

Vor der Drucklegung wurde der Text mehrmals von kompetenten, federlosen Zweibeinern korrigiert und lektoriert; u. a. von Matthias Seaman, der jahrelang als wissenschaftlicher Lektor gearbeitet hat und auch an der deutschen Ausgabe des von seinem Bruder Frederic geschriebenen Buches über John Lennon (vgs-verlagsanstalt, 1991) maßgeblich beteiligt war.

Der Kommentar einer Leserin: "Ein Buch, das Spaß macht zu lesen und kein Krimi ist."

Ein anderer Leser meinte allerdings: "Spannend wie ein Krimi".

 

 Dieser Eindruck ist nicht ganz von der Hand zu weisen, denn die Geschichte erzählt auch

von einer treusorgenden Mutter und einem erbitterten Widerstandskämpfer, die nach einem tödlichen Überfall zwei drollige, kleine Mädchen hinterlassen. Sie werden von ihren Adoptiveltern sehr geliebt.  Die sanftmütige Schöne und die intelligente Draufgängerin geraten in Gefangenschaft und müssen sich gegen einen verhaltensgestörten Macho behaupten, der sie aber schon bald verlässt. Ihr glückliches Dasein endet abrupt als die Sanftmütige nach dem Erstickungstod ihrer Schwester alleine zurückbleibt. Eine ganz liebe Vorsichtige wird daraufhin ihre Gesellschafterin. Diese friedvolle Gemeinschaft findet jedoch durch die heimtückischen Morde an den beiden Frauen ein jähes Ende.

Ganz unvorhergesehen wächst bald danach ein umsichtiges, ruhiges Kerlchen heran,  das dringend nach einer Partnerin sucht. Die zierliche Hyperaktive verlässt ihn jedoch genauso wie bald darauf die dralle Scheue. Mit der schwierigen Annegret gelingt endlich eine Bindung, die auch Krankheit, Inhaftierung und Kindstod übersteht.

 - Es kommt eben immer auf den Blickwinkel an! Wer aber ein ausschließlich niedliches Enten-Tra-la-la ohne Tiefgang erwartet, wird enttäuscht werden. -

 

 Ein stark gekürzter und redaktionell veränderter Auszug erschien im Januarhaft 2020 von "kraut & rüben", dem monatlich erscheinenden Gartenmagazin des dlv unter dem Titel: "Wie ich zu meinen Laufenten kam".

In der Ausgabe 4/2020 wurde "Gartengeschnatter ist meine Lieblingsmelodie" als Buchtipp empfohlen.

 

Karin Thiel:  Gartengeschnatter ist meine Lieblingsmelodie - Eine wahre Geschichte von Laufenten und ihren Menschen (ISBN 978 3 7504 5411 8)

ist im November 2019 als Paperback & E-Book bei BoD erschienen, hat 160 S. und kostet € 8,99

bzw. € 4,49.

Es ist überall bestellbar, wo es Bücher gibt; auch direkt beim Verlag und am liebsten beim Buchhändler. (Foto: Buchhandlung in Rendsburg)

Im Museumsshop des Freilichtmuseums Molfsee (freilichtmuseum-sh.de) liegt es zum Verkauf aus.

Die Rezension bei "Amazon" kam überraschend. Vielen Dank! - Aber wir sind dort keine Kunden.

Der Kommentar bei BoD stammt von Dr. Sabine Magnus. Sie hat kurz vor dem Druck den Text nachkorrigiert und sowohl eine Zusammenfassung als auch ihre Meinung zum Buch unter "Rezensionen" eingetragen. (Danke auch dafür!)

 Leseprobe:

https://www.bod.de/booksample?json=http%3A%2F%2Fwww.bod.de%2Fgetjson.php%3Fobjk_id%3D2928932%26hash%3De1e9f9b9745341387b301444e0e67922